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Zehenspitzengang

Das Laufen auf Zehenspitzen, ohne dass die Kinder neurologisch erkrankt sind (sogenannter habitueller Spitzfuß, Haltungsspitzfuß) ist ein Phänomen, das Therapeuten und Ärzte seit langem beschäftigt. Die Ursachen dafür sind noch nicht eindeutig geklärt. Man weiß aber, dass dauerhaftes Laufen auf den Zehenspitzen dazu führen kann, dass sich die komplette Muskulatur in Wade und Fuß verspannt und die Achillessehne Gefahr läuft zu verkürzen. Das bringt in späteren Jahren oftmals lästige Schmerzen in diesem Bereich mit sich.
Darum wird mit diesen Kindern schon sehr frühzeitig physiotherapeutisch gearbeitet, um die Wadenmuskulatur zu entspannen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass die unterstützende Behandlung mit PROPRIO®-Einlagen helfen kann, diesen Effekt dauerhaft zu verstärken.

PROPRIO®-Einlagen, die für den Spitzfuß gefertigt werden, haben im vorderen Sohlenbereich zwei Stufen, die leicht die Fußsohle und Zehen aufbiegen. Ähnlich wie beim Lösen eines Wadenkrampfes reagiert die  Muskulatur auf die Streckung im Fuß mit der Entspannung. Die Kinder schaffen es meistens nach einer mehrwöchigen Tragezeit, den Fuß wieder besser mit der Ferse aufzusetzen. Unbedingt zu beachten ist, dass das richtige Schuhwerk getragen wird.

Durch das Gehen auf den Zehenspitzen entsteht Zug auf der Achillessehne, die sich so dauerhaft verkürzen kann.
Zehenspitzengang

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